Mehr Sales mit Behavioural Branding?

Autoverkäufer mit Kunde

Dieses Bild kennzeichnet Marketing TrendsDas Branding einer Marke ist mehr, als eine schicke Homepage und Briefbögen im Corporate Design. Behavioural Branding ist der Begriff, der auch das Auftreten und Verhalten von Mitarbeitern eines Unternehmens zum Firmenimage zählt. Löst etwa ein Verkäufer das Versprechen der Marke nicht ein, „entstehen beim Kunden gedankliche Konflikte“, so Franz-Rudolf Esch, Direktor des Instituts für Marken- und Kommunikationsforschung in Gießen. Das gilt es in jedem Unternehmen mit Mitarbeiterschulungen und der richtigen Dosis Vertrauen zu verhindern.

Schritt 1: Schulung. Der erste Schritt zur gelebten Firmenidentität, ist die Begeisterung der Mitarbeiter für die Marke und deren Werte. Denn trotz Web 2.0 wirken laut Esch, menschliche Kommunikation und Empfehlungen weiterhin stärker als Massenbeschallung. Es geht einfach um Glaubwürdigkeit. Jeder Angestellte - vom Callcenter über die Buchhaltung bis ins Vorstandssekretariat - muss also als Markenbotschafter ausgebildet und begeistert werden.

Schritt 2: Vertrauen. Bei Automobilhersteller Audi weiß mann, dass Markenbotschafter „der wichtigste Faktor zur finalen Kaufentscheidung“ sind. Dazu braucht es auch Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeiter. Wer ständig versucht, zu kontrollieren, ob die Verhaltensregeln auch umgesetzt werden, der wird Mitarbeiter und Kunden mehr verunsichern, als Behavioural Branding bringen kann.


Quelle: W&V 15/2010


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